Vereinssatzung

Vereinssatzung des Vereins - Neduc -


§ 1 (Name und Sitz)

Der Verein führt den Namen Nepal Education kurz - Neduc – genannt.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V."

Der Sitz des Vereins ist:

15711 Königs Wusterhausen.


§ 2 (Geschäftsjahr)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 3 (Zweck des Vereins)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar - gemeinnützige – mildtätige - Zwecke  im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die – finanzielle Förderung sowie Sachleistungsförderung und Ausbildung nepalischer Abiturienten – Studenten – Schüler sowie Ausbildung von Nepalesen in akademischen und handwerklichen Berufen und die Ausbildung in Heilberufen sowie artverwandte anerkannte Heilberufe insbesondere der Kranken und Altenpflege in Nepal sowie finanzielle Ausgleichsförderungen für Familien, die ihre Kinder durch die direkte Förderung den Schulbesuch ermöglichen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Vermittlung von Studienplätzen und Ausbildungsplätzen in Europa und Nepal für nepalische Studenten – finanzielle Förderung sowie Sachleistungen für Schulen oder akademischen Einrichtungen, Errichtung von Schulen sowie Ausbildungsstätten für og. Bildungsgruppen in Nepal. Finanzielle Förderung von mittellosen Studenten – Schüler und deren mittellose Familien.  Finanzielle Förderung sowie Sachleistungsförderung für Lehrer in den von Neduc betreuten Projekten in Nepal.  Finanzielle Förderung und Sachleistungsförderung von Schulprojekten dritter (Gemeinnützigkeit vorausgesetzt), die den Zweck des Vereins (§3) erfüllen. Finanzielle Förderung und Sachleistungsförderung von Kindertagesstätten in Nepal. Finanzielle Unterstützung sowie Sachleistungsförderung von Körperbehinderten Studenten – Schüler sowie deren Familien in Nepal.

§ 4 (selbstlose Tätigkeit)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 (Mittelverwendung)

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


§ 6 (Verbot von Begünstigungen)

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Befreiung von Beitragszahlungen für den Vorstand sind ausgeschlossen. Lediglich Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht ausgeschlossen.

§ 7 (Erwerb der Mitgliedschaft)

Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden.
b)    Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.
c)    Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.


§ 8 (Beendigung der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr.  Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.


§ 9 (Beiträge)

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung und ist Bestandteil der Vereinssatzung.

§ 10 (Organe des Vereins)

Die Mitgliederversammlung
Der Vorstand

§ 11 (Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im erstem Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 75 % der Mitglieder erschienen ist. Kann eine Beschlussfähigkeit nicht festgestellt werden, beruft der Vorstand erneut eine Mitgliederversammlung ein, die dann unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschließt. Auf die erleichterte Beschlussfähigkeit ist in der Einladung hinzuweisen.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 75 %  der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§ 12 (Vorstand)

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden und dem/der Schatzmeister/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.  Der erste Vorsitzende und der/die stellvertretende/r Vorsitzender vertreten den Verein gemeinsam.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt.
Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
Wahlberechtigt sind nur Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Es stellt eine Geschäftsordnung für die weitere Tätigkeit des Vereins auf.


Der Vorstand hat insbesondere die Aufgaben:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Erstellung der Tagesordnung.
b) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
c) Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
d) Koordinierung und Informationsfluss und Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Vereinszwecks.
e) Der Vorstand hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll anzufertigen, das von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.
f) Die Vorstandssitzung kann von jedem Vorstandsmitglied bei Bedarf einberufen werden.
g) Der/die Schatzmeister/in verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsmäßig Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat der jährlichen Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht vorzulegen. Er nimmt Zahlungen für die Gesellschaft nur gegen seine alleinige Quittung in Empfang.


§ 13 (Auflösung des Vereins)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei  Wegfall  steuerbegünstigter  Zwecke  fällt  das Vermögen  des  Vereins  an:

Nepalmed e.V
c/o Dr. Arne Drews
Straße des Friedens 27
D-04668 Grimma

das dann unmittelbar  und  ausschließlich  für  gemeinnützige  Zwecke  gemäß  der Vereinsatzung  von Nepalmed e.V  zu  verwenden  ist.


Königs Wusterhausen den, 06.05.2012

Vereinssatzung wurde geändert am 25.07.2012 – siehe fortgesetzte Gründungsversammlung – Gründungsprotokoll vom 25.07.2012